15.09.11, christoph
category: general
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Am 9. und 10. März findet EINE ARBEITSTAGUNG ZU VERMITTLUNG ALS FORSCHUNG UND ZUR VERÄNDERUNG VON INSTITUTIONEN UND VERHÄLTNISSEN im KKL statt.

Das Projekt Kunstvermittlung in Transformation (KiT) hatte das Ziel, Perspektiven für die Entwicklung und Erforschung der institutionellen Kunstvermittlung zu erarbeiten. Die Ergebnisse aus den fünf Teilprojekten sollen in dieser Tagung dem Berufsfeld vorgestellt werden und als Grundlage der Diskussion und Weiterentwicklung dienen.

03.06.11, christoph
category: general
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bergler
genau so!

15.03.11, christoph
category: forschungsmodul, general
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Daten: 28. bis 30. März und 4. bis 6. April
Studentenfutter: 7. April, 13. April, 19. April, jeweils 17.30 Uhr

Studentenfutter075-web

Im Forschungsmodul «Kunst+Vermittlung» das mit Studierenden des Master (MAPS/MAT) der Hochschule Luzern durchgeführt wird steht die Forschung zur aktuellen Kunstvermittlung im Zentrum der praktischen und theoretischen Auseinandersetzung. Kunstvermittlung findet an verschiedenen Orten und in verschiedenen Kontexten statt: im Museum, in der Schule, in den Medien etc. “Vermittlung” ist zur Zeit in aller Munde. Was steckt dahinter? Wer sind die Vermittler/innen? Was wird vermittelt und wo?
Mit welchem Selbstverständnis wird vermittelt: als Wissensvermittler/innen, als Moderator/innen von gestalterischen Prozessen, als Ermöglicher von Erfahrungen, als Künstler/innen, als Animator/innen?
Wie kann Vermittlung selber “kunsthaft” sein? Und was könnte “künstlerische Vermittlung” sein? Was steht hinter der Forderung nach “künstlerischer Forschung”?

Beteiligte:

Christoph Lang (modulverantwortlich), Susanne Kudorfer (Leiterin Kunstvermittlung Kunstmuseum Luzern), Regine Bungartz (Assistentin Master), Gabrielle Schaad (wissenschaftliche Volontärin Kunstmuseum Luzern), Christoph Lichtin (Kurator und Sammlungskonservator Kunstmuseum Luzern), Peter Fischer (Direktor Kunstmuseum Luzern); Gäste: Catherine Gfeller (Künstlerin) und Robert Estermann (Künstler)

Folgende Ausstellungen im Kunstmuseum Luzern werden in den Blick genommen:

Catherine Gfeller: Pulsations
Max von Moos
Max von Moos gesehen von Peter Roesch, Christian, Kathriner und Robert Estermann
Patricia Bucher: Schlachtenpanorama
Studienraum Sammlung: Die Evangelien in ihrer künstlerischen Darstellung

Tagesprogramm:

Montag, 28. März
Vormittag: Littau
9.30 Uhr: Einführung ins Thema mit Christoph Lang
Überblick über das Modul und die Arbeitsmöglichkeiten
Begriffsklärungen
Vermittlungsmapping als Gruppenarbeit

Nachmittag: Littau
Vermittlungskunst
Vermittlung als Praxisfeld für Studienabgänger?
What is the “Edcational Turn in Curating”?
www.kultur-vermittlung.ch (Vermittlungsoffensive u.a. durch Pro Helvetia)
Praxisbeispiele aus der Vermittlung in anderen Disziplinen

Dienstag, 29. März
Vormittag: Kunstmuseum Luzern
ab 10 Uhr: individueller Ausstellungsbesuch
11.30 Uhr: Einführung in die “Max von Moos”-Ausstellung durch Christoph Lichtin

Nachmittag: Kunstmuseum Luzern
13.30 Uhr: Gespräch in der Ausstellung mit Robert Estermann
Gespräche in den Ausstellungen mit Peter Fischer, Susanne Kudorfer und Christoph Lang
16.00 Uhr Gespräch in der Ausstellung mit Catherine Gfeller
Beginn der Projektarbeit
18.00 Uhr: Künstlerinnen-Gespräch mit Catherine Gfeller und Peter Fischer

Mittwoch, 30. März
Vormittag: Littau
Reader Vermittlung, Literaturseminar mit Regine Bungartz

Nachmittag: individuell (Littau/Kunstmuseum)
Literaturstudium und Projektarbeit
18 Uhr: öffentliche Führung durch die Ausstellung “Max von Moos” mit Gisèle Mengis

Montag, 4. April
Vormittag: individuell (Littau)
Literaturstudium und Projektarbeit
Einzel- und Gruppenbesprechungen nach Ansage

Nachmittag: Littau
Künstlerische Forschung, Einführung und Diskussion der Texte und Beispiele mit Christoph Lang

Dienstag, 5. April
Vormittag: individuell (Littau/Kunstmuseum)
Literaturstudium und Projektarbeit

Nachmittag: Littau
Einzel- und Gruppenbesprechungen nach Ansage mit Gabrielle Schaad und Christoph Lang
Literaturstudium und Projektarbeit

Mittwoch, 6. April
Vormittag: individuell (Littau/Kunstmuseum)
Einzel- und Gruppenbesprechungen nach Ansage
Literaturstudium und Projektarbeit

Nachmittag: Littau oder Kunstmuseum
Vorstellen und Kritik der Projekte mit Susanne Kudorfer, Gabrielle Schaad und Christoph Lang
Planungsabsprachen
Schlussdiskussion
18 Uhr “Interventionen” Rundgang durch die Ausstellung mit Peter Roesch, Christian Kathriner und Robert Estermann

Donnerstag, 7. April
17.30 Uhr “Studentenfutter”

Mittwoch, 13. April
17.30 Uhr “Studentenfutter”

Dienstag, 19. April
17.30 Uhr “Studentenfutter”

Arbeitsaufträge:

Das Vermittlungsformat “Studentenfutter” im Kunstmuseum Luzern wird von den Modulteilnehmern drei Mal gestaltet. Die Studierenden wählen während dem Modul eine Ausstellung bzw. einen Aspekt, der sie interessiert und für den sie ein vermittlerisches Vorhaben entwickeln möchten. Dies kann einzeln oder in Kleingruppen geschehen. Im Lauf des Moduls sollen die Ideen zusammengeführt und zu einem bis drei verschiedenen “Studentenfutter”-Angeboten ausgearbeitet werden.

Wahlweise kann ein Vermittlungsformat besucht und kritisch hinterfragen werden. Dies kann im Kunstmuseum Luzern oder anderswo sein (beispielsweise eine Führung, ein öffentliches Gespräch, ein Workshop, ein Ausstellungsbesuch mit einer Schulklasse etc.).

Zu zweit wird pro Halbtagesblock ein Protokoll erstellt, das zum Ende des Moduls an alle verteilt wird.

Literatur:

Literatur kann im Vorfeld heruntergeladen und gelesen werden. Die Texte werden im Modul diskutiert. Zudem ist eine Literaturübersicht (Reader) als einmalige Veranstaltung ins Modul integriert.
Sturm, Eva: Von Kunst aus-bilden Download PDF
Sturm, Eva: Kunst in der Vermittlung, Vermittlung in der Kunst Download PDF
Busch, Kathrin: Künstlerische Forschung: Potentialität des Unbedingten Download PDF
Christoph Schenker: Werturteilen Download PDF
Passagen (Pro Helvetia): Kunst(ver-)führer Download PDF

Links:

www.kultur-vermittlung.ch

www.kunstmuseumluzern.ch

Der Blogger Roger Lévy berichtet regelmässig aus und über den Projektraum Kunstvermittlung.

Seine Beiträge sind hier gesammelt abrufbar.

Als Feed abonnieren hier

Am Freitag, 26. Februar wurde zusammen mit der Ausstellung “Referenz und Neigung. Kunst des 21. Jahrhunderts aus der Sammlung” der “Projektraum Kunstvermittlung” eröffnet.

Impressionen der Eröffnung hier
Rede von Peter Fischer zur Eröffnung hier
Gespräch des Bloggers Roger Lévy mit Susanne Kudorfer hier

Für den “Projektraum Kunstvermittlung” ist eine Webseite aufgeschaltet, die über alle Veranstaltungen zwischen 26. Februar und 27. Juni 2010 informiert.

PRKV

Das Kunstmuseum Luzern realisiert im Rahmen seines aktuellen Entwicklungsschwerpunktes einen Projektraum für Experimente zur Bildungsarbeit mit Kunst.
Exemplarisch und modellhaft werden wir von 27. Februar –27. Juni 2010 Situationen und Methoden der Kunstvermittlung erproben und reflektieren – in unserem Projektteam, mit der Hochschule Luzern – Design und Kunst, mit lokalen Partnern, im Rahmen eines nationalen Forschungsprojekts und mit internationalen Gästen.

Ausgehend von einer weitgefächerten Ausstellung der Neuerwerbungen 2000–2010 der Sammlung des Kunstmuseums Luzern setzten wir uns intensiv mit der Kunst des 21. Jahrhunderts auseinander und sind gespannt auf Ihre Sichtweisen. Was ist relevant – für wen? Welche Bezüge gibt es zu anderen Wissensfeldern? Was hat das Gezeigte mit uns zu tun? Im Projektraum entwickeln wir Forschungswege, Darstellungsformen und ein Speichersystem für unterschiedliche Sichtweisen auf die Kunstwerke der Ausstellung. Mehr oder weniger intensive Formen der Zusammenarbeit sind möglich:

Workshops
Projektwochen
Semesterprojekte
Individuelle Besuche

Wir laden Sie herzlich ein mit uns zu arbeiten.

Download Flyer als PDF

Kontakt und Information:
Susanne Kudorfer, Gioia Dal Molin
kunstvermittlung@kunstmuseumluzern.ch
Tel.: 041 226 78 46
Kunstmuseum Luzern (KKL, Lift Level K) Europaplatz 1, CH–6002 Luzern
www.kunstmuseumluzern.ch

18.11.09, christoph
category: general, references
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Flyer "Projekte und Texte zur Kunstvermittlung"

Kunstvermittlung findet in unterschiedlichen Kontexten statt. Künstlerische, museologische und pädagogische Methoden und Fragestellungen beschäftigen die Akteurinnen in Theorie und Praxis und eine dreiteilige Veranstaltungsreihe der Hochschule Luzern, Institut Kunst.

Sechs subjektiv ausgewählte Beispiele aus der Praxis werden vorgestellt, mit Ansätzen aus der Theorie verbunden und diskutiert. Im Zentrum stehen folgende Fragen: Welcher Methoden bedient sich aktuelle Kunstvermittlung? Was ist das spezifische an ihr? Wie ist die Rolle der Vermittlers/der Vermittlerin zu bestimmen? Kann Vermittlung Kunst sein und umgekehrt?

Download der Materialien als PDF.

Termine:
18. November, 17 – 19 Uhr: Projekte: Sammlungsloge – I am a curator / Texte: Pierangelo Maset
25. November, 17 – 19 Uhr: Projekte: RIK – Regie in Komplizenschaft – Alpineum Produzentengalerie / Texte: Helmut Hartwig
2. Dezember, 17 - 19 Uhr: Projekte: Palais Pinakothek: In Bewegung – Kunstmuseum Thun: Blicke sammeln / Texte: Annette Philp

Ort: Hochschule Luzern, Institut Kunst, Lädelistrasse 12, 6003 Luzern

Detailinformationen:

Kunstvermittlung findet in unterschiedlichen Kontexten statt. Künstlerische, museologische und pädagogische Methoden und Fragestellungen beschäftigen die Akteurinnen in Theorie und Praxis und eine dreiteilige Veranstaltungsreihe der Hochschule Luzern, Institut Kunst.

Sechs subjektiv ausgewählte Beispiele aus der Praxis werden vorgestellt, mit Ansätzen aus der Theorie verbunden und diskutiert. Im Zentrum stehen folgende Fragen: Welcher Methoden bedient sich aktuelle Kunstvermittlung? Was ist das spezifische an ihr? Wie ist die Rolle der Vermittlers/der Vermittlerin zu bestimmen? Kann Vermittlung Kunst sein und umgekehrt?

Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, die vorgeschlagenen Texte als Vorbereitung auf die Veranstaltung zu lesen. Den Download-Link zu den Materialien gibt es mit einem Mail an christoph.lang@hslu.ch.

Die Veranstaltung steht im Zusammenhang mit dem nationalen Forschungsprojekt “Kunstvermittlung in Transformation”, in dem Susanne Kudorfer und Christoph Lang das Luzerner Teilprojekt leiten und “RIK – Regie in Komplizenschaft” von Miriam Sturzenegger, Prof. Petra Wunderlich und Prof. Stephan Wittmer.

Christoph Lang, 18. November, 17 – 19 Uhr

- SAMMLUNGSLOGE, Projekt von value in der Stadtgalerie Bern
- I am a Curator; Ausstellungsprojekt von Per Hüttner in der Chisenhale gallery London
- Pierangelo Maset: Ästhetische operationen in der Kunstvermittlung, 2001
- Pierangelo Maset: Fortsetzung Kunstvermittlung, 2006

Christoph Lang ist Künstler und Teil des Labels value, das künstlerische Projekte im Bereich der Vermittlung realisiert, so beispielsweise SAMMLUNGSLOGE, das die Kunstsammlung der Stadt Bern zum Ausgangspunkt hatte. Das Projekt I am a Curator des Künstlers Per Hüttner etablierte ein Setting, das die Besucher zu Ausstellungsmachern machte, die für einen Tag eine eigene Ausstellungen realisierten. Der Ansatz der
“ästhetischen Operation”, wie ihn Pierangelo Maset vorschlägt, fokussiert auf künstlerische Strategien und Handlungsweisen als Form der Kunstvermittlung.

Stephan Wittmer, 25. November, 17 – 19 Uhr

- RIK – Regie in Komplizenschaft
- Alpineum Produzentengalerie Luzern
- Helmut Hartwig: Kunst – / – vermittlung als Handlungsform 2005

Prof. Stephan Wittmer ist Künstler, freier Kurator und Dozent an der HSLU Design und Kunst. Als vielseitiger Kunstaktivist (vergl. u.a.: SPAMAM, S16) hat die Fragestellung der künstlerischen Kunst-Vermittlung im Werk von Stephan Wittmer einen zentralen Stellenwert. Der Text von Helmut Hartwig wird als gedankliches und sprachliches Wortmaterial interpretiert und dient als Steinbruch für neue Ideen und Handlungsmomente, welche mit dem Forschungsprojekt RIK – Regie in Komplizenschaft verknüpft werden. Als weiterer Dreh- und Angelpunkt fungiert in Konzeption und Ausgestaltung die Alpineum Produzentengalerie in Luzern.

Susanne Kudorfer, 2. Dezember, 17 – 19 Uhr

- Palais Pinakothek – In Bewegung
- Blicke sammeln, Kunstmuseum Thun
- Annette Philp: Sehen sie selbst. Warum nicht mehr Museumsarbeit mit Erwachsenen, 2000
- Annette Philp: Struktur eröffnet Kreativität. Mit Kindern zeitgenössische Kunst anschauen, 2000

Susanne Kudorfer ist Kunsthistorikerin und arbeitet seit 15 Jahren im institutionellen Kontext verschiedener Museen. Sie leitet die Kunstvermittlung im Kunstmuseum Luzern. Das Beispiel eines Programmschwerpunkts im Palais Pinakothek, München zeigt Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit eines Teams von KunstwissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und PädagogInnnen. Museologisches Vorgehen in der Kunstvermittlung wird im Projekt „Blicke sammeln“ von Sara Smidt im Kunstmuseum Thun vorgestellt. Die Texte von Annette Philp sind ein Beispiel für Theoriebildung aus der konkreten Praxis der Kunstvermittlung.

Download Flyer als PDF